Wie ständiger Krisenkonsum Emotion und Handlungsfähigkeit kapert
Wenn alles dringend wirkt, können wir einfach nicht wegschauen. Diese Session erkundet die Psychologie des Doomscrollings (zwanghafter Konsum negativer Nachrichten): warum unser Gehirn sich so schwer löst, wie Unsicherheit und die Illusion von Kontrolle das Scrollen befeuern und was das mit Aufmerksamkeit und zivilem Handeln macht. Sie gehen mit Werkzeugen für einen gesünderen Umgang mit Nachrichten – informiert, aber nicht überwältigt.

Emotionale und neurologische Treiber des Doomscrollings erkennen.
🧠 Intoleranz gegenüber Unsicherheit
🧠 Emotions(dys)regulation
🧠 Exekutive Kontrolle & Aufmerksamkeitsverzerrung
☑️ verstehen, warum negative Inhalte Aufmerksamkeit binden
☑️ die Kosten von Überexposition einschätzen
☑️ effektive Strategien für achtsame Mediennutzung entwickeln
☑️ die Rolle von Kontrolle, Angst und Unsicherheit beim Doomscrollen erkennen
Sie vom Scrollen nicht loskommen
emotionale Überforderung Ihren Fokus und Ihr Handeln verdrängt
Jugendarbeit & Schulen – Jungen Menschen helfen, gesündere Informationsgewohnheiten und emotionale Grenzen online zu entwickeln
Fachkräfte für psychische Gesundheit – Stress, Abstumpfung und Hilflosigkeit angehen, die mit ständigem Medienkonsum einhergehen
Public-Health- & Sicherheitsteams – Krisen kommunizieren, ohne Panik, Rückzug oder Erschöpfung auszulösen
NGOs & Krisenkommunikation – Öffentlichkeitsarbeit leisten, ohne zu Burnout, Angst oder Medienüberlastung beizutragen