Wie autoritäre Systeme Narrative bauen, die haften
Autoritarismus wirkt nicht nur durch Gesetze, sondern durch Geschichten. Diese Session erkundet die narrative Struktur autoritärer Macht – von nationalen Mythen und Nostalgie bis zu Reinheitsvorstellungen und der Konstruktion von Feindbildern. Im Fokus steht, warum emotionale Erzählungen oft stärker überzeugen als Fakten, wie sie Logik umgehen und welche Ansätze helfen, ihnen mit psychologischem Können zu begegnen.

Die emotionale und symbolische Wirkung autoritärer Narrative erkennen und einordnen.
🧠 Narrative Identität
🧠 Emotion & Gedächtnis in politischer Kognition
🧠 Psychologie politischer Symbole
☑️ verstehen, wie Mythen Loyalität, Angst und Zugehörigkeit nähren
☑️ gängige Muster autoritärer Kommunikation erkennen
☑️ einordnen, warum Fakten oft nichts ändern
☑️ psychologische Ansätze nutzen, um mythenbasierte Narrative zu kontern
Narrative das Gruppenverhalten prägen
Sie einen Deutungsrahmen für mythengetriebene Kommunikation suchen
Menschenrechtsorganisationen – In Umfeldern arbeiten, in denen nationale Mythen und Feindnarrative Ausgrenzung oder Gewalt befeuern
NGOs & Politik-Advocacy – Mythengeprägte Wahrnehmungen ansprechen, statt sich allein auf Fakten zu verlassen
Politische Bildner:innen – Vermitteln, wie Mythen die Logik umgehen und politisches Verhalten prägen
Journalist:innen & Medienanalyst:innen – Überzeugende Erzählmuster aufspüren und mythengetriebene Manipulation offenlegen