Reinheitspolitik als Mittel psychologischer Ausgrenzung
Ekel ist eine starke moralische Emotion, die schützt und zugleich ausschließt. Diese Session zeigt, wie Ekelgefühle mit Identität, Bedrohung und sozialer Kontrolle verknüpft sind. Wir besprechen, wie politische Akteure Ekel nutzen, um Entmenschlichung zu rechtfertigen und Ausgrenzung zu moralisieren. Anhand realer Beispiele und kritischer Reflexion bietet die Session Werkzeuge, um ekelbasierte Narrative zu entschlüsseln und zu unterbrechen.
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Ekel als Mittel der Ausgrenzung durchschauen und ihm die moralische Deckung nehmen.
🧠 Psychologie von Ekel & Verunreinigung
🧠 Moralische Psychologie
🧠 Evolutionäre Psychologie
☑️ einordnen, wie moralischer Ekel mit Identität und Bedrohung verknüpft ist
☑️ erkennen, wie Rhetorik Ausgrenzung als moralische Pflicht rahmt
☑️ Reinheits- und Kontaminationsbilder in Sprache entlarven
☑️ emotionale Manipulation durchbrechen
Sie Rhetorik sehen, die Gruppen oder Individuen als „unrein“ rahmt
Sprache rund um (Un-)Reinheit zunimmt
Narrative Strateg:innen – Moralisierende Rhetorik erkennen und Antworten formulieren, die rehumanisieren
Menschenrechtsaktivist:innen – Entmenschlichende Narrative, die in Ekel wurzeln, verstehen und kontern
Lehrkräfte – Schüler:innen entschlüsseln helfen, wie moralische Emotionen Ausgrenzung antreiben
Zivilgesellschaft & Community-Leitung – Inklusion und Resilienz angesichts moralisierender Sprache fördern